„Was soll ich bloß anziehen?“


Ja, es ist Herbst, man kann es nicht mehr leugnen. Das Wetter ist nass und kalt, der innere Schweinehund klammert sich mit aller Kraft am Sofa fest. Aber Patis Vorsatz für die kommende Jahreszeit ist: ich fahre Fahrrad – egal bei welchem Wetter! Ausreden gibt es keine. Allerdings gibt es eine Frage, die Frau sich wohl häufig stellt:“ Was ziehe ich bloß an?“ Pati hat ein bisschen rumprobiert und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Seit einiger Zeit bin ich schon mit meiner Windjacke von Triple2 unterwegs, mal mit mehr mal mit weniger Klamotten darunter, am letzten Donnerstag sollte Sie allerdings Ihren Härtetest bestehen. Das Wetter war herbstlich frisch und verdammt nass! Beste Gelegenheit auszuprobieren was die Jacke, die Regenhose, die neuen Primaloft Schuhe von 5.10 und meine neuen Winterhandschuhe so können. Als ich das Bike zum Keller raus schieben wollte regnete es in Strömen… “ Du wolltest es so, beste Gelegenheit Deine neuen Sachen zu testen, also raus!“

 

 

 


imgp6492-2Insgesamt zum berghoch radeln trug ich: eine gepolsterte Radhose mit langen Skisocken (natürlich bunt, denn gute Laune radelt ja mit!), darüber meine kurze Regenhose und an den Füßen die neuen 5.10 EPS. Obenrum ein Merinounterhemd, ein langes, dünnes Merinoshirt und darüber direkt die Windjacke. Mir war angenehm warm, nicht mehr, nicht weniger. Die Windjacke sorgte dafür, dass der kalte Fahrtwind mich nicht auskühlen konnte, die Regenhose war absolut dicht gegen Spritzwasser und gegen den Regen, der unaufhörlich auf meine Oberschenkel prasselte. Meine Füße waren ebenfalls wohlig warm und trocken. Wie das oft so ist, wenn man seinen inneren Schweinehund überwindet, einem das Wetter egal ist und man sich trotzdem auf Tour begibt, wird man meist damit belohnt, dass es doch irgendwann zu regnen aufhört und wenn man Glück hat auch noch die Sonne rauskommt. Und ich sollte Glück haben. Nachdem ich fast eine Stunde lang nur durch strömenden Piss gefahren bin, lichtete sich der Himmel, die Sonne funkelte in den bunten Herbstwald und ließ alles in den schönsten Farben schillern. Zufrieden grinsend und oben angekommen machte ich eine erste Kontrolle wie es denn nun unter der Windjacke aussehen würde. Trocken fühlte sich schon mal alles an. Ich muss dazu sagen, dass die Windjacke die gleiche hohe Wassersäule hat wie die Regenjacke von Triple 2, allerdings die Nähte nicht getaped sind. Ausgezogen stellte ich fest, dass lediglich an den Nähten an der Schulter ein klein wenig Feuchtigkeit eingedrungen war, was man der Jacke aber angesichts des einstündigen Dauerregens nicht übel nehmen kann.

 

 

 

 


imgp6481-2Zum Bergabfahren rüstete ich noch ein wenig auf. Unter die Windjacke zog ich zusäzlich einen Merinopulli und ein warmes Halstuch an, meine Hände packte ich in die neuen wasser- und windabweisenden Handschuhe. So war es selbst bergab, bei Fahrtwind und leider ohne Sonne, immer noch wohlig warm und trocken. Auch an den Füßen zog es nicht. Wenn es noch kälter wird, so um die Null oder unter Null Grad, würde ich die Wind – gegen die Regenjacke tauschen. Ansonsten bin ich mit meiner Auswahl sehr glücklich. Eine genaue Auflistung mit Bilder der Klamotten seht Ihr unten. Die 5.10 Schuhe und die 100% Handschuhe könnt Ihr bei Schorsch im Vertical Ride bekommen. Die Triple 2 Sachen könnt Ihr an unserem Testival am 1. und 2. April 2017 auf der Burg Landeck live begutachten.

 

 

 


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  • Schuhe: 5.10 EPS mit Primaloft und der uns altbekannten, geilen Sohle.
  • Handschuhe: 100% Brisker mit Softshellmaterial gegen kalte Temperaturen.
  • Regenhose: Triple2 BARGDOOL, wasser- und winddichtes 3 Lagen-Laminat. Wassersäule 20.000 mm. Darunter die gepolsterte Radhose aus Merino, ebenfalls von Triple2.
  • Merinounterhemd unbekannter Marke, darüber das langärmlige Merinoshirt REEST und zum bergab fahren noch den Pulli BUUZ, beides ebenfalls von Triple2.
  • Das kuschelige, weiche und warme Halstuch ist von kamiglück.
  • Windjacke: BRIES von Triple 2, ebenfalls mit 20.000 mm Wassersäule.

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Mountainbike-Trifelsland 2014-2017